Geschichte

Vorzeit
Östlich von Maria Rain, rechts vom Wege, der nach Göltschach führt, bei der Ortschaft Haimach, befindet sich ober der Drau der sogenannte Petelinzkogel. Der höchste Punkt desselben ist von einem doppelten Wall umgeben.

Der Sage nach stand hier die Steinburg. Es wird von unterirdischen Kellerräumen, in denen Schätze verborgen sind erzählt; man will einen schwarzen Hund mit einem Schlüsselbund am Halsband gesehen haben; die nächtliche wilde Jagd treibe sich hier herum; in Gestalt von Schlangen, Fröschen und Hunden bewachen die verwunschenen Seelen die verborgenen Schätze und warten auf Erlösung. Diese wird jedoch erst erfolgen, wenn auf der Burg ein Baum gewachsen sein wird, aus dessen Brettern eine Wiege gemacht wird; der in derselben liegende Knabe wird Priester werden und die Verwunschenen bei der ersten heiligen Messe retten.

Da hier sicher ein befestigter Platz war, eine Steinburg in den Urkunden aber nicht genannt wird, muss die Anlage aus vorhistorischer, eventuell römischer Zeit stammen.

Eine geschichtliche Beschreibung
Im Jahre 860 wurde erstmal der Namens "curtis ad Trahove" erwähnt. Diese "Höfe zu Drauhofen" , wie es übersetzt heißt, werden der heutigen Gemeinde Maria Rain zugeordnet. Der Name "Trahoven" wird noch in Schriftstücken aus den Jahren 1124 sowie 1144 und 1164 gefunden. Im Jahre 927 wurde erstmals ein "sanktam Mariam ad Dravum" genannt.

Die Gemeinde Maria Rain entstand aber erst im Jahre 1895, über Ansuchen des damaligen Bürgermeisters Jakob Lutschonig, aus der damaligen Katastralgemeinde bzw. Ortsgemeinde Toppelsdorf durch Änderung des Namens. Der Name bezieht sich auf die bekannte Wallfahrtskirche.

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